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Der erste aller Geldspielautomaten war
die Schwarze Katze der Brüder Caille. Erbaut im Jahr 1889
hatte sie schon den typischen Seitenarm und erhielt als
erste die Bezeichnung "Einarmiger Bandit". Später folgte im
Jahr 1897 ein Apparat des aus Schwaben nach Kalifornien
ausgewanderten Maschinenbauers Charles August Fey. Das Betätigen eines Hebels setzt Rädchen mit Symbolen in Bewegung. Ziel ist es, dass die Rädchen stehenbleiben und die gleichen Symbole anzeigen. Die in Deutschland nur in Casinos aufgestellten Automaten bieten hohe Gewinne (Jackpotgewinne von mehreren Millionen Dollar bzw. Euro). In Las Vegas wird der einarmige Bandit auch Schlitzmaschine genannt. Die traditionellen Geräte mit Walzen und Handhebel werden von modernen Maschinen mit Bildschirmen abgelöst, auf denen die Walzen nur simuliert werden. Diese Bildschirmgeräte haben den Vorteil, dem Spieler die Auswahl zwischen mehreren Spielen oder Spieleinsätzen zu ermöglichen. Neueste Entwicklung sind Geräte, bei denen der Spieler den Wert eines Kredites (kleinste Einheit des Spieleinsatzes) selbst bestimmen kann. Je nach Ausführung der Maschine können auch mehrere Gewinnlinien, bis zu 25, oder Kredite je Gewinnlinie gespielt werden. Der Einsatz pro Spiel kann dann weit über 200 Kredite (bei einem Kreditwert von 50 Cent somit 100 Euro) betragen. Gewinnmöglichkeiten bei diesen Einzelautomaten können dann die Höhe von 400.000 Krediten (200.000 Euro) erreichen. Auf Bildschirmgeräte können auch herkömmliche Kasinospiele wie Black Jack, Poker und Roulette aufgespielt werden. Mehrere Geräte können auch zu einer Jackpotanlage zusammengeschaltet werden. Die Auszahlung der Gewinne bei diesen Automaten geschieht entweder durch eingebaute Auszahleinheiten (Fachbegriff "Hopper") oder durch Handauszahlung des Aufsichtspersonals. Die meisten Spielautomaten in Las Vegas drucken im Auszahlungsfall einen Gewinngutschein, den der Spieler dann beim Cashier einlösen oder an anderen Automaten wieder einsetzen kann.
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